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Die Erkenntnis, die alles veränderte

Wie ich beschloss, die Mode nachhaltiger zu gestalten

Im Jahr 2018, nach über einem Jahrzehnt als Head of Styling bei SRF, spürte ich, dass es an der Zeit war, mich intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Ich entschied mich für ein CAS, um zu lernen, worauf man achten muss, um nachhaltiger einzukaufen. Diese Reise war für mich unglaublich aufschlussreich.


Je mehr ich über Nachhaltigkeit erfuhr, desto klarer wurde mir, wie gross und komplex dieses Thema ist. Mir wurde bewusst, dass selbst wenn wir ausschliesslich nachhaltige Marken unterstützen, unser Konsumverhalten an sich nicht nachhaltig ist, solange wir in der gleichen Menge (also viel) konsumieren. Diese Erkenntnis traf mich tief. Ich begann zu zweifeln, ob und wie ich meinen Job, den ich so leidenschaftlich liebe, weiterführen könnte.


Tatjana am Strahlen

Foto: Andrea Monica Hug


Meine Liebe zur Mode und der Konflikt

Denn ich liebe Mode! Ich liebe sie bunt, verspielt und frech. Ich liebe es, wenn starke Outfits die Schönheit und das Selbstbewusstsein der Menschen unterstreichen und sie zum Strahlen bringen. Also konnte ich mir nicht mehr vorstellen, nur noch kleine Capsule Collections zu empfehlen, die möglichst farblos sind, um als nachhaltig zu gelten. Bitte missverstehe mich nicht – ich finde die Idee von kleinen Capsule Collections wirklich grossartig und habe absolut nichts dagegen. Nur liegt meine Geniezone einfach nicht in diesem Bereich, weshalb dies für mich keine Option war.


Aber wie könnte ich weitermachen, wenn ich sehe, dass mein Job nicht nachhaltig vertretbar ist? Das brachte mich echt zum Nachdenken und alles zu hinterfragen. Ich begann zu recherchieren und mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Dabei stiess ich auf die erschreckende Tatsache, dass wir zwei Drittel der Kleidungsstücke in unseren Schränken nicht tragen. Wow – wie kann das sein?


Die Mission: Stil finden und Nachhaltigkeit leben

Nicht nur, dass wir viel konsumieren – dann tragen wir die Kleider nicht einmal. Wow. Das sass! Und genau da fand ich meine Mission.


Ich werde Frauen und Männer dabei helfen, ihren starken Stil zu finden, damit sie langfristig ihre eigene Garderobe so aufbauen können, dass sie immer strahlen, dabei weniger Fehlkäufe entstehen und sie die Kleidung, die sie kaufen, oft und mit Freude tragen können.


Der Weg zur Selbstständigkeit und die Suche nach Lösungen

Die Idee für meine Selbstständigkeit wurde geboren, und diesen Weg gehe ich bis heute. Styling-Coachings wurden zum Erfolg. Meine Stammkundinnen und -kunden strahlen, sind glücklich und kaufen dabei weniger als zuvor. Um dies zu ermöglichen, protokolliere ich die Einkäufe mittels Fotos und vergleiche sie mit neuen Einkäufen. Ziemlich aufwendig und unpraktisch.


Also machte ich mich auf die Suche nach einer tollen neuen Kleiderschrank-App, die dies automatisieren könnte. Ich probierte sie alle aus – im Jahr 2020 etwa sieben Apps. Keine war einfach bedienbar. Ich versuchte dann, selbst eine App erstellen zu lassen – doch damals, ohne künstliche Intelligenz, unbezahlbar. Also vergrub ich den Wunsch.


Die Wiederaufnahme des Projekts und die Herausforderungen

Drei Jahre später kamen viele neue Apps (es waren schon 15 Apps am Markt) – also probierte ich es nochmals. Ich testete alle Apps aus. Sie waren inzwischen besser, doch keine bot die Möglichkeit, unkompliziert eigene Artikel zu erfassen und sie per Knopfdruck passend zu unserem Stil zu kombinieren. Wie könnte das nur sein? Jeder braucht so eine App. Sonst schaffen wir es nicht unsere Schränke zu managen. Warum gab es sie nicht?


Also nahm ich mich dem Projekt wieder an. Ich wollte es wieder probieren und endlich diese nötige Kleiderschrank-App herausbringen.


Der steinige Weg zur App-Entwicklung

Der Weg war nicht ganz so einfach. Denn ich hatte noch nie eine App entwickelt. Also musste ich bis hierher viel lernen, Extrastunden einsetzen und viele Menschen um Hilfe bitten (was mir nicht so leichtfiel).


Ich teile hier keine Einzelheiten der App, da ich verhindern will, dass kurz vor Schluss jemand anderes schneller ist. Ich weiss, in diesem Moment musst du mir vertrauen. Doch du weisst, wie hoch die Qualität meiner Arbeit ist. Alle meine Erfahrungen und mein Know-how fliessen in die App ein.


Tatjana Kotoric Stylingcoach

Foto: Andrea Monica Hug


Die letzten Schritte und Unterstützung

Jetzt, ein Jahr später, stehen wir kurz davor, die App herauszubringen. Doch das können wir nicht ohne eure (finanzielle) Unterstützung.


Unser Crowdfunding ist gut gestartet, und es kommen die letzten 15 Tage auf uns zu, um das Projekt abzuschliessen, um die FashionApp programmieren zu lassen.


Zu wissen, dass so viele aus meiner Community daran glauben und die Idee unterstützen – das berührt mich sehr und macht mich echt stolz. Ihr seid einfach die Besten. Danke vielmals!!


Und wenn du magst, bitte hilf uns bis zum Schluss, diese wundervolle Fashion-Kleiderschrank-App jetzt endlich zum Leben zu erwecken. Damit du und viele andere Frauen ihre Schränke digitalisieren können, um immer top auszusehen – und dabei die Kleidung aus dem Schrank öfter zu tragen und keine Fehlkäufe mehr zu tätigen.


Investiere jetzt in die Beta-Version und/oder sichere dir eine unserer tollen Belohnungen – und empfehle die App deinen Lieblingsmenschen, damit auch sie mithelfen können.


So können wir weiterhin fantastisch aussehen und strahlen, unsere Freude an Fashion behalten – und das alles mit gutem Gewissen und im Sinne unserer Nachkommen.


Ich danke dir tausendfach, dass du mich auf diesem Weg begleitest. Das bedeutet mir viel.


Stylische Grüsse,

Deine Tatjana



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