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Wie finde ich meinen persönlichen Stil?

Du kennst diese Frau bestimmt. Sie betritt einen Raum und du denkst: 


„WOW! Diese Ausstrahlung. Diese Aura. Diese Frau hat etwas Besonderes.“


Sie fällt auf. Aber nicht unangenehm oder schrill, sondern positiv und ganz selbstverständlich. Weil sie ausstrahlt, dass sie sich in ihrem Look wohlfühlt. Ihre Kleidung überschattet sie nicht, sondern unterstreicht ihre Persönlichkeit.


Man spürt es. Vielleicht kann man es nicht einmal genau beschreiben – aber man kann es fühlen.


Genau das ist die Stärke eines authentischen, starken Stils.



Tatjana Kotoric, mit ihrem starken Stil

Persönlicher Stil bedeutet für mich, dass deine Kleidung zu deiner Persönlichkeit, deinem Leben und deiner gewünschten Wirkung passt – sodass du dich nicht verkleidet, sondern mehr nach dir selbst fühlst.




Und jede Frau hat es verdient, ihren eigenen Stil zu finden. Das ist übrigens einfacher, als du vielleicht denkst.


Aber jetzt Schritt für Schritt.


Warum ist der persönliche Stil so wichtig?


Wir sind alle individuell. Niemand ist identisch mit einem anderen Menschen. Selbst eineiige Zwillinge sind nicht gleich. Ich denke da direkt an Bill und Tom Kaulitz – unterschiedlicher könnten sie in ihrer Art und ihrem Stil kaum sein. 😄


Und weil wir so einzigartig sind, brauchen wir auch einen individuellen Stil. Einen Stil, der zu unseren Zielen, unserer Persönlichkeit und unseren Vorstellungen passt. Einen Stil, der unsere Schönheit und unseren Charakter jeden Tag optimal unterstreicht.


Doch niemand hat uns das beigebracht.


Wir lernen schreiben, rechnen und malen. Aber wie man einen starken persönlichen Stil entwickelt, lernen wir nicht. Obwohl wir uns jeden einzelnen Tag anziehen müssen – eigentlich viel öfter, als wir später rechnen oder malen. 😉


Irgendwann merken wir, dass Kleidung eine Wirkung hat, und beginnen zu shoppen. Weil uns aber häufig die Orientierung fehlt, orientieren wir uns an Vorbildern und Trends.


Und deshalb sehen irgendwann viele ähnlich aus.


Nicht weil der Wunsch nach einem eigenen Stil nicht da wäre, sondern weil Kopieren nur bedingt funktioniert.


Versteh mich nicht falsch: Natürlich kannst und sollst du dich von anderen Frauen, Fashion, Trends oder Social Media inspirieren lassen. Aber solange du deinen eigenen Stil nicht kennst, funktioniert das nur bedingt.


Das ist auch einer der Gründe, warum so viele Frauen Outfits kaufen, die an einer anderen Frau fantastisch aussehen – und im eigenen Kleiderschrank plötzlich überhaupt nicht funktionieren.


In über 25 Jahren als Fashion Stylistin und Stylingcoach habe ich immer wieder erlebt: Ein starker Stil beginnt nicht beim Shoppen, sondern bei der Klarheit darüber, wer du bist und wie du wirken möchtest.


Warum du deinen Stil vor dem Shoppen kennen solltest?


Vielleicht hast du bisher einfach in der falschen Reihenfolge angefangen.


Du hast nach den perfekten Kleidungsstücken gesucht, bevor du deinen persönlichen Stil wirklich kanntest.


Das wäre ungefähr so, als würdest du die perfekten Möbel für dein neues Haus bestellen, bevor du weisst, wie dieses Haus überhaupt aussieht.


Mit etwas Glück passen später einige davon hinein. Andere sind zwar wunderschön – passen aber überhaupt nicht zum Haus und du kannst sie nicht gebrauchen.


Genau deshalb beginnt für mich alles beim eigenen Stil.


Und so kannst du ihn finden:


1. Definiere deine Wunschwirkung


Wie möchtest du wirken?

Was möchtest du ausstrahlen?


Denke darüber nach und schreibe alles auf, was dir spontan in den Sinn kommt. Wähle danach aus deinen Gedanken die drei stärksten Begriffe aus.


Zum Beispiel:

stark – kreativ – fröhlich


Bei jeder Frau wird diese Kombination anders aussehen. Und genau das ist der Punkt: Wir sind unterschiedlich.


Und falls du jetzt denkst: „Aber ich weiss gar nicht, wie ich wirken möchte“, frag dich stattdessen:


Wie möchte ich mich fühlen, wenn ich einen Raum betrete? Wie sollen mich andere wahrnehmen?


Oft ist diese Frage viel einfacher zu beantworten.


Extra-Tipp: Finde deine Stilrichtung

Damit du nicht komplett bei null starten musst, habe ich ein Stilquiz entwickelt. Damit findest du heraus, welches dein Haupt- und dein Unterstil sind.


Nach meiner Erfahrung geben dir diese Stilrichtungen eine sehr gute Ausgangslage. Dein Hauptstil bestimmt ungefähr 70 % deiner Stilrichtung, dein Unterstil etwa 20–30 %.


Das hilft dir, schneller zu erkennen, was wirklich zu dir passt – und was du getrost ignorieren kannst.


Meine Kundinnen lieben diesen Moment, weil sie plötzlich verstehen: „Ach so! DAS ist mein Stil. Die anderen muss ich gar nicht mehr anschauen.“


Wichtig: Diese Stilrichtungen sind die Ausgangslage. Danach personalisierst du deinen Stil entsprechend deiner eigenen Persönlichkeit, deiner Wünsche und deiner Wunschwirkung.

So entsteht dein persönlicher Iconic Style Code.


2. Erstelle deine Stilwand


Jetzt wird es visuell.


Suche konkrete Looks und Stylingbeispiele in Magazinen, auf Pinterest, Instagram oder anderen Plattformen und erstelle daraus deine persönliche Stilwand – also ein Moodboard.


Nimm dir dafür Zeit.


Deine Stilwand sollte beim Anschauen etwas in dir auslösen. Sie sollte dir Freude machen und dieses „Oh ja – genau so möchte ich aussehen!“-Gefühl geben.


Wenn sie das nicht tut, bist du noch nicht fertig.

Und vielleicht denkst du jetzt: „Aber nur weil mir etwas gefällt, heisst das doch noch lange nicht, dass es mir steht.“


Absolut. Deine Stilwand ist keine Einkaufsliste. Sie zeigt dir zunächst deine gewünschte Richtung. Und doch ist diese nicht zu unterschätzen. Den wie oft weisst du bei anderen ganz genau was dir gefällt und bei dir stehst du ohne Ideen da. Genau da hilft eine Stilwand aus.


Lookbook Tatjana Kotoric
Ein Beispiel wie das aussehen könnte :-).

Ein kleiner Trick: Nimm ein Foto von dir, schneide deinen Kopf aus und platziere ihn über verschiedene Looks auf deiner Stilwand. So kannst du dich selbst bereits in diesen Outfits sehen und merkst oft sehr schnell: Ist das wirklich ein WOW für mich – oder finde ich es nur an jemand anderem schön?


3. Mach den Realitätscheck mit deinem Kleiderschrank


Jetzt vergleichst du deine Stilwand mit deinem tatsächlichen Kleiderschrank. Und wahrscheinlich kommen hier schon die ersten grossen AHA-Momente. 😄


Vielleicht stellst du fest:

„OMG, ich habe fast nur Basics!“ Oder: „Mir fehlen besondere Schuhe, Taschen oder Accessoires.“


Oder du erkennst plötzlich, warum viele deiner Kleidungsstücke zwar einzeln schön sind, aber nicht zu dem Stil passen, den du eigentlich leben möchtest.


Du vergleichst also dein Zielbild mit deiner aktuellen Garderobe und erkennst, was fehlt und was sich verändern darf.


Und nein: Einen neuen Stil zu entwickeln bedeutet nicht, dass du deinen ganzen Kleiderschrank austauschen musst. Oft reichen wenige gezielte Veränderungen, damit vorhandene Teile plötzlich ganz anders funktionieren.


Aber bitte: Noch nicht sofort shoppen gehen. 😉


Shoppen kannst du bereits. Und wenn dich Shoppen allein zu deinem persönlichen Stil gebracht hätte, hättest du dein Problem vermutlich längst gelöst.


Also noch ein bisschen warten.


4. Entwickle deine Signature Looks


Schau dir deine Stilwand noch einmal genau an.

Gibt es bestimmte Kombinationen, die immer wieder auftauchen?


Vielleicht:

  • ein langes Kleid

  • ein Blazer mit Rock

  • eine besondere Hose mit Statement-Top

  • eine bestimmte Silhouette

  • wiederkehrende Schuhe oder Accessoires


Jetzt versuchst du, solche Looks mit deiner vorhandenen Garderobe nachzustylen und trägst sie im Alltag.

Und dann beobachtest du dich: Wie fühle ich mich darin?


Fühle ich mich schön?

Fühle ich mich stärker?

Fühle ich mich WOW?

Bekomme ich vielleicht sogar Komplimente?

Was müsste ich noch verändern?


Wenn sich ein Outfit richtig gut anfühlt, hast du möglicherweise einen deiner neuen Signature Looks gefunden – also einen Look, der perfekt zu dir und deiner Wunschwirkung passt.


Outfits in STYLE ME easy App
Du kannst deine Signature Looks auch in STYLE ME easy App zusammenstellen.

Davon kannst du anschliessend Varianten entwickeln: andere Farben, andere Materialien, ähnliche Schnitte oder neue Kombinationen.


Idealerweise hast du irgendwann drei bis vier Signature Looks in deinem Kleiderschrank.


Das sind übrigens auch die Outfits, auf die du in Stressmomenten zurückgreifen kannst. Du weisst: Die funktionieren immer.


Und jetzt ist auch der Moment gekommen, an dem du gezielt etwas dazukaufen kannst. Vielleicht eine weitere Farbe deiner perfekten Hose oder einen Rock in der Silhouette, von der du inzwischen weisst, dass sie für dich funktioniert.


5. Fotografiere deine Outfits für 21 Tage



Fotografiere mindestens 21 Tage lang jeden Morgen dein Outfit.

Danach vergleichst du deine Fotos mit deiner Stilwand und teilst deine Looks in drei Kategorien ein:


  1. WOW

  2. OK

  3. Nicht optimal


Das klingt simpel, ist aber unglaublich wirkungsvoll.

Du schulst damit deinen Blick und lernst immer besser zu erkennen, was du wirklich möchtest.


Tatjana Kotoric, Stylingcoach - Weg zum starken Stil

WOW ist das Ziel.


Und bei deiner nächsten Shoppingtour kannst du dir deshalb eine viel bessere Frage stellen: „Hat dieses Kleidungsstück das Potenzial, Teil eines meiner WOW-Outfits zu werden?“

Statt einfach nur: „Gefällt mir das?“


Das ist ein grosser Unterschied.


Persönlicher Stil entsteht nicht über Nacht.


Das sind für mich fünf der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu deinem persönlichen Stil.


Natürlich gehören später noch weitere Themen dazu: der Aufbau einer optimalen Garderobe, deine persönliche Farbwelt und verschiedene Kombinationskonzepte.


Aber alles auf einmal würde dich nur unnötig überfordern.

Starte mit diesen fünf Schritten. Du wirst deinem eigenen Stil damit wahrscheinlich schon viel näher kommen, als du heute denkst.


Und noch etwas:

Vielleicht hast du jahrzehntelang versucht, über Shoppen, Trends und einzelne Kleidungsstücke zu deinen WOW-Looks zu kommen. Diese Gewohnheit zu verändern, kann am Anfang ungewohnt sein.


Vielleicht tauchen sogar Gedanken auf wie:

„Darf ich wirklich jeden Tag WOW sein?“„Was denken die anderen?“„Ist das nicht zu viel?“


Bleib geduldig mit dir.


Einen persönlichen Stil zu entwickeln ist wie eine Sprache zu lernen. Wenn du sie einmal verstanden hast, verlernst du sie nicht mehr. Und je häufiger du sie sprichst, desto sicherer wirst du darin.


Dein Stil ist diese Sprache. Und sie darf nach dir klingen.


Stylische Grüsse

Deine Tatjana 💗


P.S. Du möchtest deinen persönlichen Stil nicht alleine entwickeln?


Dafür habe ich WOW STYLE ⬅️ entwickelt. Dort kreierst du deinen persönlichen Stil nach meiner erprobten Iconic Style Code Methode, tauschst dich mit anderen stilvollen Ladies aus und lernst direkt von mir.


Es war noch nie einfacher, deinen eigenen Stil zu finden, weiterzuentwickeln und wirklich zu leben. Tatjana

📸 Andrea Monica Hug
📸 Andrea Monica Hug



 


 

 

 


 
 

7 Tage Style Experience 

Tatjana Kotoric Quote

Masterclass in Zürich 

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