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Was ziehe ich bloss heute an?!?

Aktualisiert: 10. Feb. 2023


Eine Frage die wir uns jeden Morgen vor dem Kleiderschrank stellen. Und an manchen Morgen schon mal einen kleinen Nervenzusammenbruch bekommen können. Denn, der Kleiderschrank ist voll und doch haben wir NICHTS zu tragen. Geht es dir auch manchmal so?


Viele meiner Kundinnen erzählen mir genau diese Geschichte. Dann greifen sie wieder zum schlichten Outfit – ein Basic Shirt und eine Jeans. Diese passen immer, auch wenn man sich darin überhaupt nicht WOW fühlt, sondern eher wie eine graue Maus.


Kennst du den Wunsch, tagtäglich gut aussehen zu wollen? Doch fragst du dich, wie du das bloss hinkriegst?


Wahrscheinlich hast auch du in deinem Umkreis mindestens eine Freundin oder Arbeitskollegin, die immer toll aussieht. Insgeheim fragst du dich, wie schafft sie das bloss?


Ich kann dich beruhigen – du kannst das Lernen!


Es ist nicht so schwer immer gut auszusehen, wenn man die Schritte dafür kennt. Ich verrate dir hier sechs einfache Tipps, damit du dir dich nicht mehr vor deinem Kleiderschrank fragen musst, was ziehe ich bloss heute wieder an?!?!


Bereit? Los geht’s.



1. Dein Stil, dein Leben

Den eigenen Stil kennen, verfeinern und immer wieder verbessern – das ist nicht nur nachhaltig und macht grosse Freude, sondern vereinfacht dir auch jeden Morgen die Entscheidung, was du tragen sollst. Zudem kommunizieren wir tagtäglich nonverbal durch unsere Kleidung. Auch deshalb solltest du dir Zeit nehmen, deinen Stil zu definieren.


Bei deiner Stilfindung musst du beachten, welche Ausstrahlung du haben möchtest, um deinen Stil darauf anzupassen. Ich empfehle dir deine Wunschwirkung mittels drei Adjektiven zu beschreiben. Also überlege möchtest du z.B. elegant, individuell und rockig aussehen oder eher romantisch, feminin und klar? Jeder von uns hat eine andere Wunschwirkung. Also überlege, wie deine sein soll. Du kannst dich dabei von deinem Kopf führen lassen. Doch Entscheidungen sollten nicht ohne dein Herz getroffen sein. Deine formulierte Ausstrahlung sollte dir beim Durchlesen auch ein gutes Bauchgefühl geben.


Sobald deine Wunschwirkung steht, empfehle ich dir, diese mittels Fotos zu visualisieren. Du kannst dir im Pinterest eine Wand erstellen oder mittels physischen Fotos einen Moodboard erstellen – was dir lieber ist. Ein Moodboard, welches dein gewünschter Stil visualisiert, hilft dir täglich bei der Zusammenstellung deiner Outfits.




2. Grundgarderobe aufbauen

Wenn du deinen Stil kennst, dann kannst du eine solide Grundlage aufbauen. Erst mit der richtigen Aufteilung im Schrank gelingen dir Outfits wirklich gut. Das ist vergleichbar mit einem Gericht kochen – du brauchst die richtigen Zutaten, damit das Rezept auch wirklich gelingt. Und die Menge der Zutaten, die du dem Gericht zufügst, muss auch stimmen. Sonst schmeckt das Essen zu fad oder zu scharf.


Genauso verhält es sich bei deiner Garderobe. Du brauchst höchstens ein Drittel Basics im Schrank. Das ist die solide Basis, damit du deine Outfits ergänzen kannst. Für alle Kochliebhaberinnen – vergleichbar mit Mehl, Milch, Salz, Öl, usw. Doch wenn wir alle Vorräte nur mit Basics füllen, dann wird das Essen eher wenig kreativ – stimmts?


Genauso brauchst du in deinem Schrank etwas mehr als die Hälfte Key Pieces. Lasse dich nicht vom Wort Key Pieces beirren. Ich nenne sie Key Pieces, du könntest sie auch Must Have nennen oder ähnlich. Es sind die Kleidungsstücke, die deinen persönlichen Stil widerspiegeln. Diese Stücke entsprechen 100% deiner Wunschwirkung und deinem Typ. Ohne diese Kleidungsstücke kannst du nicht deine gewünschte Ausstrahlung mittels Kleidung bekommen. Und mit den Key Pieces geht es einfacher.


Und on Top (vergleichbar mit Sahne :-)) kannst du so ca. zehn Prozent Statementpieces in deinem Kleiderschrank haben. Das sind die Kleidungsstücke, die du nicht täglich tragen willst, da sie für dich eher «laut» sind und du dafür eine entsprechende Stimmung oder auch eine Priese Mut brauchst.


Mit dieser Aufteilung wirst du immer gut kombinieren können. Da dieser Punkt sehr wichtig ist und viele hier Unterstützung brauchen, habe ich ein Styling E-Learning dafür entwickelt. Da wirst du in einfachen Schritten mittels Tutorials zum richtigen Aufbau deiner Grundgarderobe geleitet. Ich empfehle dir aber probiere es zuerst mal alleine – stelle dich vor deinen Schrank und sei ehrlich zu dir. Überprüfe deine Aufteilung – stimmt sie? Falls nicht, korrigiere sie und baue dir eine gute Grundgarderobe auf, damit dir die Zusammenstellung deiner Outfits tagtäglich einfach gelingen kann.




3. Vorbereitung ist das A und O

Vielleicht denkst du «Style-Flair muss man im Blut haben»? Doch die Lösung zu schnellen und guten Outfits liegt in einer guten Vorbereitung. Natürlich ist ein Gespür für Mode hilfreich – doch nur wenige Menschen haben wirklich ein angeborener Sinn für Styling. Auch hier stimmt das Zitat «Übung macht den Meister». Denn dadurch trainieren wir unser Gespür für Mode, Farben und gelungene Outfits. Und dafür ist eine gute Vorbereitung unabdingbar.


Deshalb meine Frage an dich: wann bereitest du deine Outfits vor? Und wie wieviel Zeit nimmst du dir dafür?


20 Sekunden am Morgen, wahrscheinlich im Stress oder kauf wach? Falls das in deine Richtung geht, dann vergewissere ich dir, kannst du mit nur einer kleinen Veränderung, sehr viel herausholen.


Anfangs empfehle ich dir an den Wochenenden oder an einem ruhigen Abend, 30 Min für dich und deine Outfits zu reservieren. Eine halbe Stunde pro Woche kannst du dir sicherlich irgendwo rausholen, um bei guter Stimmung, mit Musik und wenn du magst bei einem leckeren Drink, deine Outfits für die kommende Woche zusammenstellen. Ziehe sie an. Ja, das ist sehr wichtig. Ziehe das ganze Outfit an, inkl. Accessoires, Mantel, Schuhe. Dann hänge das Outfit an eine separate Kleiderstange – oder zuvorderst im Kleiderschrank. So kannst du in der kommenden Woche das Outfit am Morgen nehmen, anziehen und strahlen.


Und für alle Skeptiker, die jetzt sich sagen «aber ich weiss doch noch nicht, wie ich mich an diesem Tag fühle und was ich tragen will?!» Die Möglichkeit etwas Neues am Morgen zusammen zu stellen – die habt ihr immer. Entsteht am Morgen ein neues, besseres Outfit als du es vorbereitet hast, dann trage diesen. Doch die Erfahrung zeigt – wir sind selten kreativ am Morgen und meistens nur froh ein tolles, vorbereitetes Outfit zu haben.





4. Signature Looks


Bei diesem Punkt können wir von erfolgreichen Personen viel lernen. Viele bekannte und erfolgreiche Menschen haben ihren Signature Looks gefunden. Und tragen diese Outfits konsequent.


Wozu dient der Signature Looks?


Das sind Outfits, die perfekt zu deinem gewünschten Image passen und dir als Person (also zu deinem Typ/Figur) gutstehen. Und die kopierst du dann in verschiedenen Auffassungen und trägst sie oft. Clever, oder?


Klar, kannst du jetzt sagen «aber das ist doch nicht wirklich kreativ» - anderseits, warum die Welt immer wieder neu erfinden? Man muss ja nicht immer anders aussehen, sondern immer gut. Und da lohnt es sich nach Signature Looks suchen. So siehst du immer gut aus und das Styling wird einfacher. Auch kannst du so dein eigenes Image aufbauen.


Suche nach deinen Outfits, die deine Signature Looks sein können. Wie du das machen kannst? Überlege in welchen Outfits fühlst du dich rundum wohl und hast genau die Ausstrahlung, die du anstrebst. Vielleicht sind es auch Oufits, bei diesen du stets Komplimente erhältst, wenn du sie trägst.


Und wenn du diese Outfits gefunden hast, so versuche mehrere solche Outfits aus deinem Kleiderschrank zusammen zu stellen. Und sie möglichst oft zu tragen. Signature Looks machen das Styling nicht nur einfach, sondern auch dich glücklich.


Hier einer meinen Signaturen Looks:



5. Fotoalbum

Ein Tipp, welcher wirklich einfach umsetzbar ist und dir das Styling einiges vereinfachen wird: mache stets von guten Outfits ein Foto. Stehe einfach vor den Spiegel und mache ein Selfie von deinem kompletten Outfit. Und dann speichere die Bilder in einem Fotoalbum in deinem Mobil. Wenn du dies konsequent machst, wirst du nach einiger Zeit viele tolle Outfit in deinem persönlichen Styling Album haben.


So kannst du mit der Zeit abends durch dein Fotoalbum scrollen und dich davon inspirieren lassen.


Denn wieso nicht wiederholen, wenn etwas gut war! Das machen wir ja auch mit allen anderen Sachen: Wir kochen ein Menü wieder, welches gelang. Wir besuchen ein Restaurant mehrmals, das wir mögen, usw. Genau so können wir beim Styling gelungene Outfits wiederholen und brauchen nicht die Welt jedes Mal neu zu erfinden. Oder?


Extratipp: Nicht nur für Fotos, sondern auch für gelungene Outfits ist ein Ganzkörper Spiegel und ein gutes Licht wichtig. Sorge dafür, dass du in der Nähe vom Schrank diese Voraussetzung hast.



6. Inspiration

Auch wenn mit diesen ersten fünf Tipps dein Styling schon richtig gut funktioniert: wir brauchen immer wieder neue Inspirationsquelle, damit unsere Kreativität nicht einrostet :-).


Heutzutage ist es mit Instagram und Pinterest sehr einfach laufend neue Inspirationen zu bekommen. So richte dir eine Pinterestwand ein und pinne da immer wieder Outfits, die dir gefallen. Auch kannst du die Wände unterteilen – z.B. nach Farbe oder nach Art den Outfits. Das Tolle daran, Pinterest zeigt uns dann immer wieder ähnliche Outfits, so dass wir schnell zu viel Inspiration kommen.


Auch auf Instagram kannst du Fotos speichern und sogar sortieren. So kannst du Lieblingsoutfits deiner Style-Vorbildern fortlaufend speichern und später dich in deinem Kleiderschrank davon inspirieren lassen.


Und falls du lieber Magazine hast - das geht natürlich auch immer.




Ich hoffe sehr die Tipps gefallen dir und inspirieren dich zu tollen Outfits. Und vergesse nie: du bist ein Vorbild auch für dein Umfeld. Mit deinem Mut dich zu zeigen, unterstützt du auch andere Frauen nach ihrem idealen Styling zu suchen und ihr Licht scheinen zu lassen.


Und wenn du Rund um die Uhr auf all deine Stylingfragen und -Probleme eine Antwort haben möchtest, so haben wir für dich unsere Styling Powerbox kreiert. Für viele AHA’s und WOW’s tagtäglich. Interessiert? Hier alle Infos:


Deine

Tatjana

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